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Ein Fest der Baukultur

«Baukultur geht uns alle an. Aber so vielseitig und professionell wie sie am letzten Samstag vermittelt wurde, begegnen wir ihr selten», so resümierte Kulturvermittler Chasper Pult über das Fest, das der Bündner Heimatschutz im Anschluss an seine Mitgliederversammlung am 27. Oktober 2018 in der Kantonshauptstadt steigen liess.

In der Gewerblichen Berufsschule Chur, einem kapitalen Bau der Bündner Nachkriegsmoderne von Architekt Andres Liesch (1927–1990), wartete der Bündner Heimatschutz mit einem bunten Reigen an Veranstaltungen auf: Ausstellungen, Referaten, Gesprächsrunden, Führungen, einem Kalk-Workshop, einer Filmvorführung und einer konzertanten Lesung. 12 Stunden lang konnten die Besucher und Besucherinnen in die vielfältige Welt der Baukultur eintauchen. Am Ende des Tages trat manche eine(r) in die Dunkelheit der Nacht, überrascht ob der dicken Schneeschicht, die sich in der Zwischenzeit über die Stadt gelegt hatte. Das anregende Treiben im Innern des Gebäudes liess einem für die kurze Zeit von paar Stunden die Welt draussen vergessen.

Der Anlass fand anlässlich des >Europäischen Kulturerbejahrs 2018 mit dem Motto «Sharing heritage» statt, im dessen Rahmen unser kulturelles Erbe neu entdeckt und als bedeutendes gesellschaftliches Gut ins Rampenlicht gerückt werden sollte. Der Bündner Heimatschutz bedankt sich bei all jenen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben: den grosszügigen Geldgebern, den engagierten Protagonisten und vor allem auch den über 300 Gästen; denn auch der hochkarätigste Anlass wird zum Misserfolg, wenn die Leute wegbleiben.

 

Medienberichte

› Hochparterre online, 5. Oktober 2018

› Hochparterre online, 16. Oktober 2018(1)

› Hochparterre online, 16. Oktober 2018 (2)

› Südostschweiz, 17. Oktober 2018

› Südostschweiz, 30. Oktober 2018

› Bündner Tagblatt, 31. Oktober 2018

› Südostschweiz, 2. November 2018

› Hochparterre online, 19. November 2018

Am 27. Oktober 2018 lud der Bündner Heimatschutz zu einem grossen Fest der Baukultur (>Programm).

Über 300 Interessierte sind der Einladung gefolgt (>Impressionen).

Veranstaltungsort

Die Gewerbliche Berufsschule in Chur gehört zu den wichtigsten brutalistischen Bauten in Graubünden (>mehr).